Erwartungen an die Partnerschaft: was ist gesund und was kann weg?

In diesem Blogartikel beschäftige ich mit Erwartungen in der Partnerschaft. Wir schauen uns an, was der Unterschied zwischen Wunsch und Erwartung sein könnte, wie das Ganze Thema mit den eigenen Bedürfnissen und mit einem selbstverantwortlichen Umgang mit selbigen zusammenhängt und welche Erwartungen in der Partnerschaft uns möglicherweise auch unglücklich machen können.
Damit es nicht bei der Theorie bleibt, finden Sie im hinteren Teil des Artikels eine praktische Übung, die Ihnen dabei hilft, Ihre eigenen Erwartungen zu sortieren und wertvolle Klarheit für Ihren gemeinsamen Weg zu gewinnen.
Bedürfnisse gewaltfrei verhandeln

Wenn die Bedürfnisse von mehreren Personen aufeinandertreffen, lassen sich nicht immer alle gleichzeitig und gleich gut erfüllen. Das gilt in Partnerschaften und Familien und zwar trotz bedürfnisorientierter „Erziehung“ oder Begleitung.
Um das Dilemma zu lösen, sollten wir nicht fragen wessen Bedürfnis „wichtiger“ ist, sondern wie wir als Erwachsene mit Bedürfnissen umgehen -den eigenen und denen anderer.
In diesem Beitrag geht es um Bedürfnisse, Grenzen, Gefühle – und darüber, wie Bedürfnisse verhandelbar werden.
Systemisch D wie Dyade

In der Psychologie und Soziologie bezeichnet der Begriff Dyade eine qualitativ herausgehobene Zweiergruppe beispielsweise zwischen Eltern und Kind, Partnern oder auch Theapeut:in und Klient:in. Dyadische Beziehungen sind durch direkte Interaktionen und wechselseitige Beeinflussung gekennzeichnet.
In der systemischen Therapie wird die Dyade als fundamentale Einheit betrachtet, in der sich Muster, Dynamiken und Kommunikationsstile manifestieren.
Systemisch B wie Bedürfnisse

Bedürfnisse sind grundlegende Motive, die unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen. Im systemischen Kontext dienen sie als Orientierungspunkte, um Konflikte zu verstehen und Entwicklung zu fördern. In meiner Praxis spielt die Arbeit mit Bedürfnissen eine zentrale Rolle, da sie häufig als unbewusste Treiber unseres Handelns wirken.
Warum verliebe ich mich in den oder die Falsche?

In diesem Blogartikel setze ich mich mit der Frage auseinander welche Mechanismen dazu führen, dass wir bei der Partnerwahl gerade zu den Menschen hingezogen fühlen, die uns nicht gut tun, wie wir Konflikte in der Partnerschaft nutzen können um uns persönlich weiter zu entwickeln und was es braucht, damit aus der „falschen“ Parterperson vielleicht doch die genau „richtige“ wird.
Virtuell verliebt: warum kann ich nicht loslassen?

Loslassen – das klingt gar nicht so schwer, ist aber bei emotionalen Themen oft ein langwieriger Prozess – und nicht, wie das Wort vermuten lässt, ein einmaliger Akt. Und es ist meist alles andere als einfach.
Lesen Sie mehr darüber, warum es manchmal so schwer ist loszulassen und was Ihnen dabei helfen kann.
Virtuell verliebt? Welchen Einfluss hat Ihr Bindungsstil?

Wenn Sie sich virtuell verliebt haben und gerade in einer emotionalen Affäre stecken, ist erstmal wichtig: Sie sind nicht alleine und vielleicht ist es auch gar nicht so schlimm.
Erfahren Sie in meinem Blogartikel, welchen Einfluss der individuelle Bindungsstil darauf hat, welche Form der Beziehung Sie wählen und wie Sie diesen als Ressource für eine erfüllende Beziehungsgestaltung nutzen können.
Virtuelle Liebe: Alles nur im Kopf!?

Dieser Blogartikel ist eine Auseinandersetzung mit der Psychologie virtueller Liebe in emotionalen Affären. Er setzt sich damit auseinander welche intensiven Emotionen unser Gehirn erzeugen kann auch bzw. gerade wenn die begehrte Person viele 1000km entfernt ist und inwiefern sich der Umstand einer Affäre auf die Intensivierung von Gefühlen auswirken kann.
Liebeskummer und Depression: Das große Gefühlschaos im Gehirn

Liebeskummer ist eine der schmerzhaftesten Erfahrungen, die wir im Leben durchmachen können. Wenn das Herz in tausend Stücke zerbricht und alles keinen Sinn mehr zu geben scheint, dann leiden meistens Antrieb, Freude, Appetit und Schlaf. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Sorge aufkommt, in eine Depression zu rutschen.
In diesem Artikel werde ich die Symptome von Liebeskummer und Depression vergleichen und die Rolle von Neurotransmittern und Stresshormonen wie Dopamin, Serotonin, Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin näher betrachten.
Emotionsregulation verbessern und Stress reduzieren mit Hilfe der Polyvagal-Theorie

Emotionen sind ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Erlebens. Sie beeinflussen unsere Stimmung, unser Verhalten und unsere zwischenmenschlichen Beziehungen. Manchmal können Emotionen jedoch überwältigend sein und uns das Gefühl geben, die Kontrolle zu verlieren. Insbesondere Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, sind häufig von starken und unkontrollierbaren Gefühlen betroffen. In solchen Fällen bietet die Polyvagal-Theorie nach Steven Porges ein hilfreiches Erklärungsmodell und einen Ansatz Emotionsregulation zu verbessern.