Warum „Warum-Fragen“ keine Antwort liefern – und mit welchen Worten Sie Ihre mentale Stärke sabotieren

Haben Sie sich schon einmal beim Reden zugehört?
„Ich verstehe Dich, aber …“, „Eigentlich geht es mir gut.“, „Ich muss das halt machen.“, „Warum passiert das immer mir?“
Klingt Ihnen das vertraut? Diese Sätze sind weit mehr als bloße Worte. Sie sind die Architektur Ihrer Realität. Denn: Aus Worten werden Muster, aus Sprachmustern verfestigte Denkmuster und daraus schließlich Ihre ganz persönlichen Wirklichkeitsentwürfe.
Ihre Gedanken prägen, wie Sie sich selbst sehen, wie Sie in Beziehung gehen und was Sie für unveränderlich halten.
Im folgenden Artikel lade ich Sie ein, jene „Killerworte“ zu entlarven, die Ihre mentale Stärke sabotieren, und zeige Ihnen, wie Sie neue Handlungsspielräume gewinnen.
Systemisch K wie Konstruktivismus

Der Konstruktivismus geht davon aus, dass es keine objektive Realität gibt, sondern dass Menschen ihre Wirklichkeit aktiv konstruieren.
Systemischen Arbeit nutzt diesen Ansatz: Es geht nicht darum die eine „richtige“ Realität zu finden oder Recht zu haben, sondern zu erkennen, dass es mehrere Perspektiven auf die gleiche Situation geben kann – und manche hilfreicher sind als andere. Diese Einsicht kann zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Beziehungen und zur Lösung von Konflikten beitragen.