Erwartungen an die Partnerschaft: was ist gesund und was kann weg?

Erwartungen in der Partnerschaft

Ich bin nicht auf dieser Welt, um deine Erwartungen zu erfüllen, und du bist nicht auf dieser Welt, um meine zu erfüllen.

Wofür könnte es gut sein, sich mit den eigenen Erwartungen in der Partnerschaft zu beschäftigen? Was kann ich von meinem Partner oder meiner Partnerin eigentlich erwarten? Erwarte ich zu viel oder zu wenig? Weiß der andere eigentlich, was ich von ihm erwarte? Und weiß ich überhaupt selbst, was ich erwarte?

In diesem Blogartikel beschäftige ich mit mit 
Erwartungen in der Partnerschaft. Wir schauen uns an, was der Unterschied zwischen Wunsch und Erwartung sein könnte, wie das Ganze Thema mit den eigenen Bedürfnissen und mit einem selbstverantwortlichen Umgang mit selbigen zusammenhängt und welche Erwartungen in der Partnerschaft uns möglicherweise auch unglücklich machen können. 

Damit es nicht bei der Theorie bleibt, finden Sie im hinteren Teil des Artikels eine praktische Übung, die Ihnen dabei hilft, Ihre eigenen Erwartungen zu sortieren und wertvolle Klarheit für Ihren gemeinsamen Weg zu gewinnen.

Systemische Einordnung und Begriffsdefinition

In der Systemischen Beratung und Therapie stellen wir ja gerne Fragen. Folgende Fragen halte ich für zieldienlich um sich dem Thema „Erwartungen in der Partnerschaft“ aus einer systemischen Perspektive zu nähern: 

  • Was heißt eigentlich erwarten und was steht vielleicht „hinter“ der Erwartung?
  • Wie hilfreich ist es, wenn ich die Erfüllung dessen, was ich mir wünsche oder ersehene, von einer anderen Person abhängig mache?
  • Wer entscheidet darüber ob ich „zu viel“ oder „zu wenig“ erwarte?

Um wiederum diese Fragen sinnvoll beantworten zu können, erscheint es angebracht zunächst über ein paar wichtige Begriffe zu sprechen.

Begriffsdefinition: Wunsch, Erwartung oder Bedürfnis?

Folgende Unterscheidungen halte ich für hilfreich:

BegriffDefinitionKonsequenz bei Nichterfüllung
WunschEin freier, ungezwungener Ausdruck eines Bedürfnisses ohne Erfüllungszwang durch den anderen.Leichte Enttäuschung; man weiß, dass man das Gefühl selbst regulieren kann („Schade, aber okay“).
ErwartungEine feste, oft unbewusste Forderung. Das Bedürfnis ist starr an die Erfüllung durch den Partner gekoppelt.Tiefer Groll, Frustration, Konflikt. Gefühl, ein „unausgesprochener Vertrag“ sei gebrochen worden.
BedürfnisGrundlegende Motive und Orientierungspunkte, die unser Fühlen und Handeln tief beeinflussen.Innere Spannungen, Frustration und Diskrepanzen zwischen Sehnsucht und Realität.

Was steckt hinter Deinen Erwartungen in der Partnerschaft?

Bringen wir diese drei Begriffe nun zusammen, könnte eine mögliche Schlussfolgerung sein, dass es unter’m Strich ja eigentlich um die Erfüllung unserer Bedürfnisse geht. Das jeweilige Bedürfnis stünde somit hinter sowohl dem Wunsch als auch der Erwartung bzw. wird in der einen oder anderen Form z.B. als Bitte oder Forderung ausgedrück und damit von innen nach außen gegeben.

Wenn wir unsere Bedürfnisse nun „nach außen geben“ indem wir sie kommunizieren, können wir das mit unterschiedlicher Haltung tun. Möglicherweise unterscheidet sich unsere Haltung:

  • in Bezug auf die Annahme wie fest Bedürfnisswahrnehmung-, kommunikation und -erfüllung aneiander gekoppelt sind bzw. wieviel Gestaltungsraum wir zwichen diesen Prozessen annehmen und aushalten können
  • In Bezug auf die Frage „wer trägt die Verantwortung für die Erfüllung meiner Bedürfnisse?“

Wie hilfreich ist es, wenn ich die Erfüllung dessen, was ich mir wünsche oder ersehene, von einer anderen Person abhängig mache?

Diese Frage lässt sich beantworten, wenn ich mir den Einfluss meiner Haltung bewusst mache und mich frage: 

  1. kann ich mein Bedürfniss getrennt von der Voraussetzung, dass es zwangsweise erfült wird als wichtige Informationsquelle wahrnehen und es bennenen?  Oder bin ich so stark mit dem Bedürfnis bzw. der es auslösenden inneren Raktion (meist einem Gefühl) identifiziert, dass ich unwillkührlich auf diese Emotion reagieren „muss“?
  2. Wo verorte ich die Verantwortung für die Erfüllung meiner Bedürfnisse? Bei mir selbst oder im Außen/bei anderen Personen?

Verorte ich die Verantwortung für die Erfüllung meiner Bedürfnisse bei mir, hat das den großen Vorteil, dass ich es in der Hand habe was mit meinem Bedürfnis passiert. Natürlich gibt es mitunter Rahmbenbedinungen, Kontexte, Situationen in denen es auch für mich unmöglich erscheint Bedürfnisbefriedigung herzustellen. Behalte ich die Verantwortung dennoch bei mir, kann ich jedoch weiter schauen, ob ich Möglichkeiten habe, einen anderen Kontext zu wählen oder meinem Bedürfnis eine andere Antwort zu geben, als die die ich bisher angestrebt hatte.

Gebe ich die Verantwortung ab, erscheint das vielleicht im ersten Moment leichter, denn nun trage ich ja nicht die Last der Verantwortung. Aber ich zahle dafür einen anderen Preis: ich bin abhängig. Abhängig davon, was mein Umfeld tut oder lässt.

Bezogene Individuation: Die Balance zwischen Ich und Wir

Zwischen diesen beiden Polen stehen wir als Menschen, als biopsychosoziale Gesamtwesen, insofern wir eben auch soziale Wesen sind, die Beziehung und Bindung genauso brauchen wie Essen und Trinken und wie Autonomie und Abgrenzung. Das Konzept des Ausbalancierens dieser Zeit Pole finde ich sehr stimmig in dem von Helm Stierlin geprägten Begriff der sog. „Bezogenen Individuation“ abgebildet. Gunther Schmidt erklärt diesen u.a. in Podcast des Carl Auer Verlages mit dem Titel „Bezogene Individuation, Hypnosystemische Therapie und Organisation“.

Wer entscheidet ob ich zu viel oder zu wenig erwarte?

Diese Frage ist nach der systemischen Einordnung der Begriffe Ewartung und Wunsch und der Herleitung, dass beiden ein Bedürfnis zugrunde liegt entweder gar nicht mehr sinnvoll oder schnell beantwortet, denn ein Bedürfnis kann (nach meiner Definition von Bedürfnis) niemals „zu viel“ oder „zu wenig“ sein. Eine Erwartung könnte ich im Sinne von „nicht hilfreich“ natürlich mit einer solchen Bewertung versehen. Bleibt also die Frage nach dem „wer?“: wer bewertet das?

Es gibt kein objektives „Zu viel“ – nur hilfreiche Bewertungen

Niemand, außer vielleicht mir selbst, kann entscheiden ob ich gerade „zu viel“ oder „zu wenig“ erwarte? Es gibt kein objektives „zu viel“ oder „zu wenig“. Und auch eine subjektive Bewertung halte ich nur dann für hilfreich, wenn ich mir vorher das darunterliegende Bedürfnis bewusst gemacht habe. Je nachdem wie ich zu diesem Bedürfnis stehe, wie wichtig mir ist, dass es erfüllt wird und wie flexibel ich bin wer es wie und wann erfüllt, habe ich unterschiedliche Handlungsoptionen und kann ggf. zu der Entscheidung kommen, dass das was ich von meiner Partnerperson erwartet habe „zu viel“ oder „zu wenig“ war. Ich persönlich würde dennoch lieber sagen: diese Erwartung war mit Blick auf mein Bedürfnis ggf. fehlgeleitet / nicht zieldienlich / wenig hilfreich / ein Lösungsversuch, der nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat.

Unsere Freiheit liegt im Raum zwischen Reiz und Reaktion

An dieser Stelle ist es mir noch wichtig einen weiteren Unterschied zu benenen, der für mich einen Unterschied macht: es geht in keiner Weise darum geht, seine Bedürfnisse zu unterdrücken oder gar die Bedürfnises der Partnerperson über die eigenen zu stellen. Es geht vielmehr darum überhaupt keine Hierarchieen zwischen Bedürfnissen zu erdenken und stattdessen anzehmen das meine Bedürfnisse und die Bedürfnisse meines Partner/meiner Partnerin gleichwertig sind und wir sie bewusst wahrnehmen um dann, aus einer selbstverantwortlichen Haltung heraus und in dem Bewusstsein, dass zwischen „Reiz und Reaktion ein Raum liegt, der unsere Freiheit bedeutet“ (vgl. Viktor Frankl), entscheiden wie wir mit ihnen umgehen möchten.  Und genau aus diesem Grund ist es sinnvoll sich mit den eigenen Erwartungen und Wünschen bzw. am Ende mit den eigenen Bedürfnissen auseinander zu setzen. Nur so können wir entscheiden, was uns wichtig ist, was wir in einer Partnerschaft als „nicht verhandelbar“ festlegen möchten, worüber es sich lohnt mit der Partnerperson zu sprechen und welche Erwartungen wir besser loslassen, weil der Kampf um sie möglicherweise verschwendete Energie ist.

Soviel zur systemischen Therorie und begrifflichen Einordnung an dieser Stelle.

Theorie ist die Basis, aber Veränderung geschieht durch Selbsterfahrung. Wenn Sie merken, dass Sie bezüglich der eigenen Erwartungen in der Partnerschaft enttäuscht sind oder sich von Erwartungen Ihres Partners überfordert fühlen, lassen Sie uns gemeinsam hinschauen und sortieren.

Lassen Sie uns Ihren individuellen Prozess starten.

Nutzen Sie das Angebot für ein kostenfreies 15-minütiges Erstgespräch.

Wofür könnte es sinnvoll sein, sich mit den eigenen Erwartungen in der Partnerschaft zu beschäftigen?

Jede Partnerschaft ist ein System von Interaktionen zwischen zwei Personen, die sich gegenseitig beeinflussen. Diesem Zusammenspiel liegen meist unausgesprochene Regeln, Muster und eben oft genug auch Erwartungen zugrunde – geprägt durch Erfahrungen, Bindungen und die eigene Herkunftsfamilie.

Jede Person hat so etwas wie eine eigene
innere Landkarte: eine persönichliche, individuelle und einzigartige Realitätskonstruktion einer Person, wie sie die Welt sieht, fühlt, denkt, erlebt und sie dadurch wiederum auch gestaltet. Keine Landkarte ist objektiv richtiger oder falscher als eine andere – sie ist lediglich eine Beschreibung eines momentanen Abbildes der eigenen Realität, welches sich durch die Interaktion mit dem Umfeld wandeln kann. Impulse von außen laden uns ein, unsere Landkarten zu verändern, einen anderen Blickwinkel einzunehmen und neues zu entdecken. Wenn wir mit anderen in den Austausch gehen, gleichen wir lediglich diese Landkarten miteinander ab.

Wenn wir das so wertfrei und neugierig wie möglich tun „ah, so ist das für Dich“, „ist ja spannend“, „für mich sieht das ganz anders aus“, geht es nicht mehr darum wer von uns beiden Recht hat und wer vom anderen zu viel erwartet hat, sondern es geht um echtes Verständnis und Würdigung des anderen im Anderen. Frei nach dem Motto:

Liebe ist die Fähigkeit, Ähnliches an Unähnlichem wahrzunehmen.

Selbst-bewusst-sein: kenne Deine innere Landkarte

Meist kennen wir unsere eigene Landkarte gar nicht vollständig. Es gibt blinde Flecken oder weiße, um im Bild der Lankarte zu bleiben. Wir arbeiten mit Annahmen und Glaubenssätzen, die uns wahrhaftig erscheinen, weil wir sie nie hinterfragt haben.

Je besser wir unsere eigene Landkarte kennen, desto eher sind wir in der Lage sie anderen zu erklären. Und dieser Abgleich der eigenen Landkarte mit der unserer Partnerperson ist eine Aufgabe um die wir nicht herumkommen.

Am Anfang wusste er/sie genau, was ich mir gewünscht habe

In der Anfangsphase einer Beziehung erleben wir häufig das Gefühl, die andere Person lese uns jeden Wunsch von den Lippen ab. Dass liegt daran, dass in der ersten Zeit der Beziehung alles darauf ausgerichtit ist, in kurzer Zeit, soviel wie möglich über den anderen zu erfahren. Wir sind neugierig und hoch motiviert herauszufinden, wen wir da vor uns haben. Also strengen wir uns an die Landkarte der anderen Person so gut und so schnell wie möglich kennen zu lernen. Die Hormone helfen uns dabei und es macht unheimlich Spaß.

Vom Erwarten zum Erklären: Deine Landkarte ist Deine Verantwortung

Im Verlauf einer Partnerschaft lässt diese Motivation in der Regel nach -auch hormonbedingt aber auch weil wir meinen die Landkarte des anderen ausreichend gut zu kennen und es nicht mehr so spannend ist, diese weiter zu erforschen. Es ist nun wieder verstärkt in der eigenen Verantwortung dem Partner unser Landkarte zu erklären bzw. aktiv in den Ableich der Landkarten zu gehen.

Das können wir umso besser, wenn wir unsere eigene Landkarte lesen, verstehen, deuten und auch erklären können. Solange wir nicht wissen, was wir uns vom Leben wünschen und eine Vorstellung davon haben, wie wir es bekommen, wird es schwierig dies der Partnerperson gegenüber auf eine erwachsene, reife Art zum Ausdruck zu bringen.

Bleiben unsere Erwartungen an die Partnerperson
implizit, also erwarten wir, dass unser Partner unsere Landkarte besser kennt als wir selbst, sind Enttäuschungen und Konflikte vorprogrammiert. Erwarten wir drarüber hinaus von unserer Partnerperson, dass er/sie sich gemäß unserer Landkarte „richtig“ verhält, würde ich an dieser Stelle tatsächlich sagen: „das ist zu viel erwartet“ 😉.

Praktische Übung: Erwartungen in der Partnerschaft identifizieren und kategorisieren

Diese Übung basiert auf dem von Diane Hielscher beschriebenen 3-Kategorien-System. Sie unterstützt Sie dabei:

  • Die eigenen Bedürfnisse und Grenzen bewusst wahrzunehmen
  • den Unterschied zwischen Bedürfnisswahrnehmung und Erfüllung zu erkennen und den Raum dazwischen eigenverantwortlich zu nutzen

Die Arbeit mit den drei Kategorien hilft, zwischen Bedürfnis, Verhandlungssache und Loslassen zu unterscheiden und kann sowohl zur Selbstreflexion als auch als Grundlage für ein Gespräch mit dem Partner oder der Partnerin genutzt werden. Egal ob einzeln oder gemeinsam angewendet: Es bereichert jede Beziehung, weil es Bewusstsein schafft.

Nehmen Sie sich Zeit, Papier und einen Stift. Eine Arbeitsblattvorlage finden Sie hier

Schritt 1: Erwartungen sammeln

Schreiben Sie zehn bis zwanzig Erwartungen auf, die Sie an eine Beziehung oder an Ihre Partnerperson haben.
Es geht nicht um „richtig“ oder „falsch“, sondern um Wahrhaftigkeit – Ihre eigene, subjektive Wahrheit.

Beispiele
:

  • „Ich möchte mich sicher und gesehen fühlen.“
    „Ich wünsche mir, dass wir respektvoll miteinander umgehen, auch im Streit.“
    „Ich brauche Rückzugszeit, ohne mich rechtfertigen zu müssen.“
  • „Ich möchte, dass mein Partner seine Socken aufräumt“
  • „Ich finde es wichtig, dass meine Partnerin immer pünktlich ist“
  • „Ich will dass mein Partner 80% seiner Freizeit mit mir teilt“
  • „Mein Partner soll das gleiche Bedürfnis nach Ordnung und Sauberkeit haben, wie ich“
  • „Ich wünsche mir regelmäßig einen Blumenstrauß von meiner Partnerin“
  • „Ich wünsche mir, dass mein Partner mir immer die Wahrheit sagt“
  • „Ich möchte, dass meine Partnerperson sich nie wieder zu einer anderen Person hingezogen fühlt“
  • „Ich möchte, dass mein Partner mehr verdient als ich“
  • „Ich könnte es nicht ertragen, wenn mein Partner ohne mich verreist“
  • Formulieren Sie Ihre Sätze möglichst in der Ich-Form, um bei sich zu bleiben.

Schritt 2: Erwartungen einordnen

Im zweiten Schritt ordnen Sie Ihre Erwartungen in drei Kategorien ein. Nehmen Sie sich dafür Zeit – dieser Teil ist der wichtigste.

KategorieBeschreibung & SelbstverantwortungReflexionsfragen für dich
1. UnverhandelbarAusdruck deiner tiefsten Werte und Grenzen. Ohne diese Erwartungen verlierst du dich selbst.Wo endet mein Entgegenkommen und beginnt Selbstverleugnung? Was berührt meine Würde?
2. VerhandelbarWichtige Dinge, die aber flexibel sind. Sie müssen aktiv kommuniziert und ausgehandelt werden.Was wäre hier möglich, wenn ich den Blickwinkel wechsle? Wie sieht eine Lösung für beide aus?
3. LoslassenIdealbilder oder romantische Vorstellungen, die kaum erfüllbar sind und oft einengen.Was darf ich loslassen, um mich und den anderen freier zu sehen? Welche Entlastung entsteht dabei?

Hinweis: Loslassen bedeutet nicht Gleichgültigkeit – sondern, etwas anzuerkennen, das nicht in der Verantwortung des anderen liegt und entweder von ihm fordert seine eigenen Grenzen und Bedürfnisse zu missachten oder ihn vor eine unlösbare Aufgabe stellen würde.

Schritt 3: In Beziehung gehen

Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Kategorien mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin teilen. Nicht als Vorwurf, sondern als Einladung zum Gespräch, als abgleich ihrer Landkarte mit der ihrer Partnerperson: „Ich habe gemerkt, dass mir bestimmte Dinge wirklich wichtig sind – mögen Sie hören, welche das sind?“

Hören Sie auch die Sicht Ihres Gegenübers, versuchen Sie eine Bild seiner/ihrer Landkarte zu bekommen. Dieses Gespräch ist kein Aushandeln im Sinne von wer bekommt recht, sondern ein gemeinsames Verstehen, was für wen Bedeutung hat.

Schritt 4: Integrieren und offen bleiben

Beziehungen sind lebendige Systeme – Erwartungen verändern sich, ebenso wie Bedürfnisse. Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit (z. B. alle paar Monate) für eine kurze Bestandsaufnahme wie sich Ihre und die Landkarte ihrer Partnerperson vielleicht verändert hat:

  • Gibt es neue Themen oder Bedürfnisse, die aufgetaucht sind?
  • Hat sich etwas verschoben – in mir, in uns?

Klarheit entsteht nicht einmalig, sondern durch das beständige Wagnis, sich einander zuzumuten. Welcher Punkt auf Ihrer Landkarte darf heute zum ersten Mal ausgesprochen werden?

Wenn Sie Unterstützung dabei suchen, Ihre Bedürfnisse klarer zu kommunizieren oder gemeinsam herausfinden wollen, worum es bei den gegenseitigen Erwartungen eigentlich geht, begleite ich Sie gerne in diesem Prozess -sowohl Einzeln als auch im  romantischen System. 

Herzliche Grüße

Lilly Maus

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