Wo ist die Liebe hin?

Wo ist die Liebe hin? In diesem Blogbeitrag geht es darum, dass Liebe kein Zustand ist, der da oder weg ist, sondern ein stetiger Prozess des gemeinsamen Gestaltens und Verbundenseins.
Erfahren Sie, warum die Frage nach der Schuld im Beziehungsalltag meist ins Leere führt, wie zirkuläre Muster entstehen und welche 9 systemischen Impulse dabei helfen, festgefahrene Schleifen zu unterbrechen und wieder echte Nähe zu spüren.
Systemisch A wie Autonomie

Eine schwierige Kindheit ist kein Grund sich wie ein Arschloch zu verhalten.
Autonomie bedeutet, die in uns angelegte Wahlfreiheit zu nutzen – wir müssen es nur tun
Viele Menschen verbinden Autonomie mit dem Wunsch, unabhängig zu sein. Aus systemischer Sicht geht es jedoch weniger um Abgrenzung, sondern darum, im Einklang mit den eigenen inneren Signalen zu handeln, auch in Kontakt mit anderen.
Im neuen Blogbeitrag spreche ich darüber, wie Autonomie in der Systemtheorie definiert wird, welche Rolle sie in der therapeutischen Arbeit spielt und weshalb echte Autonomie und Verbundenheit sich nicht ausschließen. Häufig entsteht Stabilität genau dort, wo beides miteinander verbunden ist.
Stressbewältigung ist keine Matheaufgabe. Man löst Stress nicht durch logisches Denken.

Stressreaktionen sind hochkomplexe Anpassungsleistungen unseres Nervensystems. Wird eine Situation als herausfordernd, bedrohlich oder überfordernd erlebt, reagiert der Organismus automatisch.
Herzschlag und Atmung verändern sich, die Aufmerksamkeit fokussiert sich, Muskeln spannen sich an, Stresshormone werden ausgeschüttet und unser System schaltet auf Notfall um. Diese Prozesse laufen weitgehend unbewusst ab und entziehen sich an vielen Stellen unserem willkürlichen Einfluss.
Aus diesem Grund ist es unter akuter Belastung auch kaum möglich, Stress über logisches Denken zu lösen. Zum einen wird der Bereich des Gehirns, der für logisches Denken zuständig ist, als erstes heruntergefahren, wenn unser System in Bedrohung gerät. Zum anderen geht es hier um die Regulation des autonomen Nervensystems. Autonom bedeutet: unabhängig von unserem Willen.
Was ist Systemische Traumatherapie?

Was ist eigentlich systemische Traumatherapie?
In diesem Beitrag erfahren Sie, wie systemische Therapie und moderne Traumaforschung zusammenwirken, warum Symptome oft gute Gründe haben und weshalb Veränderung durch Verständnis, neue Perspektiven und erfahrene Selbstwirksamkeit entsteht.
Außerdem erhalten Sie einen Einblick in meine therapeutische Arbeitsweise und erfahren, wie ich systemische Grundprinzipien mit traumasensiblem Arbeiten verbinde.
Wer zahlt meine Beratung oder Therapie?

„Wer zahlt eigentlich meine Psychotherapie?“ ist eine von vielen Fragen, mit denen sich Menschen auseinandersetzen müssen, wenn es ihnen ohnehin schon nicht gut geht.
Wer sich auf die Suche nach psychologischer Unterstützung macht, stellt häufig schnell fest, dass die verschiedenen Versorgungswege und Finanzierungsmöglichkeiten nicht immer leicht zu durchschauen sind. Gesetzliche Krankenkasse, private Krankenversicherung, Beihilfe, Heilpraktiker für Psychotherapie, Selbstzahlung, Kostenerstattungsverfahren oder steuerliche Absetzbarkeit – die Antworten hängen oft von der individuellen Situation ab.
Mit diesem Artikel möchte ich einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierung von psychologischer Beratung, Coaching und Psychotherapie geben und aufzeigen, welche Wege Ihnen offenstehen, wenn Sie Unterstützung suchen – unabhängig davon, ob Sie gesetzlich oder privat versichert sind, verbeamtet sind oder die Kosten selbst tragen möchten.
Körperarbeit: Raus aus dem Kopf, rein ins Erleben

In diesem Instagram-Beitrag geht es um Körperarbeit in der Systemischen Traumatherapie und darum, wie wir erleben können, dass unser Körper authentische Rückmeldungen auf innere Fragen gibt, wenn wir ihm zuhören.
Die vier apokalyptischen Reiter

In diesem Blogartikel beschäftige ich mich mit den vier apokalyptischen Reitern, die als toxische Kommunikationsmuster eine Beziehung auf Dauer zerstören können.
Ich stelle Euch das Modell von John Gottmann und Julie Schwartz Gottmann vor und gebe konkrete Tipps uns kurze Übungen an die Hand, die Euch helfen die Muster zu durchbrechen und konstruktiv miteinander zu kommunizieren.
Die 5 Schritte der Selbstregulation

„Warum bin ich schon wieder ausgerastet?“ –
„Ich muss mich einfach mehr zusammenreißen.“
Wenn Du Dich das nach einem emotionalen Ausbruch fragst, steckst Du wahrscheinlich mitten in einer Problemhypnose: Die vermeintliche Lösung wird zum Problem. Mehr Kontrolle führt zu mehr Druck – und der entlädt sich irgendwann.
Dabei kann „Zusammenreißen“ schon logisch nicht funktionieren. Was wir tun, ist: Gefühle unterdrücken, uns anstrengen, für andere „aushaltbar“ zu bleiben. Genau das hält den Kreislauf oft am Laufen.
Versteh mich nicht falsch: Das ist kein Freifahrtschein für impulsives Verhalten. Als Erwachsene tragen wir Verantwortung für unsere Gefühle und wie wir mit ihnen umgehen.
Und gleichzeitig gilt: Unfreundliche Selbstgespräche/Gedanken machen es nicht besser.
Hinter lauten Emotionen liegen meist leisere. Sie zeigen Dir, wo Bedürfnisse nicht erfüllt oder Grenzen überschritten wurden. Es geht nicht darum, das Laute wegzubekommen – sondern das Leise dahinter wahrzunehmen und einen anderen Umgang damit zu finden.
In diesem Blogbeitrag schreibe ich über „Die 5 Schritte der Selbstregulation“ und wie Du von der emotionalen Überforderung zum liebevollen Grenzen setzen kommen kannst.
Erwartungen an die Partnerschaft: was ist gesund und was kann weg?

In diesem Blogartikel beschäftige ich mit Erwartungen in der Partnerschaft. Wir schauen uns an, was der Unterschied zwischen Wunsch und Erwartung sein könnte, wie das Ganze Thema mit den eigenen Bedürfnissen und mit einem selbstverantwortlichen Umgang mit selbigen zusammenhängt und welche Erwartungen in der Partnerschaft uns möglicherweise auch unglücklich machen können.
Damit es nicht bei der Theorie bleibt, finden Sie im hinteren Teil des Artikels eine praktische Übung, die Ihnen dabei hilft, Ihre eigenen Erwartungen zu sortieren und wertvolle Klarheit für Ihren gemeinsamen Weg zu gewinnen.
Bedürfnisse gewaltfrei verhandeln

Wenn die Bedürfnisse von mehreren Personen aufeinandertreffen, lassen sich nicht immer alle gleichzeitig und gleich gut erfüllen. Das gilt in Partnerschaften und Familien und zwar trotz bedürfnisorientierter „Erziehung“ oder Begleitung.
Um das Dilemma zu lösen, sollten wir nicht fragen wessen Bedürfnis „wichtiger“ ist, sondern wie wir als Erwachsene mit Bedürfnissen umgehen -den eigenen und denen anderer.
In diesem Beitrag geht es um Bedürfnisse, Grenzen, Gefühle – und darüber, wie Bedürfnisse verhandelbar werden.