Stressbewältigung ist keine Matheaufgabe. Man löst Stress nicht durch logisches Denken.

Stressbewältigung

Stressreaktionen sind hochkomplexe Anpassungsleistungen unseres Nervensystems. Wird eine Situation als herausfordernd, bedrohlich oder überfordernd erlebt, reagiert der Organismus automatisch.

Herzschlag und Atmung verändern sich, die Aufmerksamkeit fokussiert sich, Muskeln spannen sich an, Stresshormone werden ausgeschüttet und unser System schaltet auf Notfall um. Diese Prozesse laufen weitgehend unbewusst ab und entziehen sich an vielen Stellen unserem willkürlichen Einfluss.

Aus diesem Grund ist es unter akuter Belastung auch kaum möglich, Stress über logisches Denken zu lösen. Zum einen wird der Bereich des Gehirns, der für logisches Denken zuständig ist, als erstes heruntergefahren, wenn unser System in Bedrohung gerät. Zum anderen geht es hier um die Regulation des autonomen Nervensystems. Autonom bedeutet: unabhängig von unserem Willen.

Emotionsregulation verbessern und Stress reduzieren mit Hilfe der Polyvagal-Theorie

Emotionsregulation verbessern und Stress reduzieren mit Hilfe der Polyvagal-Theorie

Emotionen sind ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Erlebens. Sie beeinflussen unsere Stimmung, unser Verhalten und unsere zwischenmenschlichen Beziehungen. Manchmal können Emotionen jedoch überwältigend sein und uns das Gefühl geben, die Kontrolle zu verlieren. Insbesondere Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, sind häufig von starken und unkontrollierbaren Gefühlen betroffen. In solchen Fällen bietet die Polyvagal-Theorie nach Steven Porges ein hilfreiches Erklärungsmodell und einen Ansatz Emotionsregulation zu verbessern.

Wie bekomme ich Job und Familie unter einen Hut?

Vereinbarkeit Familie und Beruf

Lassen Sie mich eins vorwegnehmen: Der Tag hat 24 Stunden und da ist die Nacht schon inbegriffen. Das gilt für alle gleichermaßen, egal wie schlau, fleißig, effizient, pragmatisch, talentiert, organisiert und kompetent jemand ist. 24 Stunden sind 24 Stunden und wenn sie rum sind, ist der Tag vorbei.

In diesem Blogartikel schreibe ich über das Thema Vereinbarkeit in einer Leistungsgesellschaft mit flexiblen Rollenbildern und dem Konzept Kleinfamilie.

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