Systemisch B wie Beziehungsgestaltende Fähigkeiten von Symptomen

Im systemischen Ansatz werden Symptome nicht isoliert als Störung, sondern als kontextbezogen “sinnvoll” betrachtet. Sie übernehmen beziehungsgestaltende Aufgaben wie die Regulation von Nähe und Distanz oder das Verdecken von Konflikten. Als Lösungsversuche werden sie würdigend und neutral betrachtet: „Wofür ist es gut?“ Was ermöglicht oder verhindert das Symptom? Wie relevant ist die Symptomatik und wie organisiert sich das System? Statt sie einfach „wegzumachen“, geht es darum zu verstehen, welche Funktion sie im System erfüllen – und wie diese anders übernommen werden kann.
In diesem Blogartikel schauen wir aus acht systemischen Perspektiven auf beziehungsgestaltende Fähigkeiten von Symptomen.